Kraniomaxillofaziale Implantate
In der Mund-, Kiefer- und Gesichts-Chirurgie sind Störungen bzw. Asymmetrien im Schädelaufbau sowie im Kiefer-/Gesichtsbereich ein häufig anzutreffendes Problem. Das Ziel des Vorhabens besteht in der Planung und Erstellung patientenspezifischer Gesichts- und Hirnschädel- (kraniomaxillofazialer) Implantate. Hierzu soll eine Prozesskette entwickelt werden, die sich gegenüber herkömmlichen Verfahren dadurch auszeichnet, dass eine Fokussierung auf den Gesichtsbereich erfolgt und eine Berücksichtigung des Verhaltens der Weichteile stattfindet. So soll erstmals ausgehend von der virtuell geplanten Form des Gesichts ein Implantat modelliert und gefertigt werden, welches den Behandlungserfolg bereits beim ersten chirurgischen Eingriff sicherstellt. Hierzu bedarf es neu zu entwickelnder Werkzeuge für die Modellierung und entsprechender Ablauffolgen für die Fertigung der Implantate.
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