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Selbstjustierende/Selbstoptimierende Endoprothesen

Bei künstlichen Hüftgelenken (Endoprothesen) gibt es zwei ungelöste Hauptprobleme: »Herausspringen « (Luxation) des künstlichen Hüftgelenkes und Lockerung des Gelenkschaftes im Knochen nach ca. 10-15 Jahren. Konstruktiv sowie getriebetechnisch ist zu untersuchen, ob künstliche Hüftgelenke in ihrer grundlegenden Form zwangsläufig eine Kopie des natürlichen Vorbilds sein müssen. Ferner ist eine mechatronische Endoprothese zu entwickeln, welche mit Hilfe integrierter Mikrosensoren und Aktuatoren sich selbständig justiert, sich der Knochenstruktur optimal anpasst und so einer Lockerung im Knochen aktiv entgegenwirkt. Auf der Basis partiell steuer- und regelbarer kaskadierter neuartiger Aktuatoren sollen bewegungsunterstützende sowie redundante mechatronische Systeme für weitere medizinische Applikationen (Orthesen/Prothesen) entstehen.

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